Jean-Pierre Nadau - Artbrut-Sammlung

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Jean-Pierre Nadau


Nadau wurde am 9. Mai 1963 in Melun geboren und verbrachte seine Kindheit in Vert Saint Denis, wo sein Vater Direktor einer Werkzeugfabrik war. Als er 12 Jahre alt war, wurde die Landschaft, die er liebte, für den Bau einer neuen Stadt zerstört. Die Familie zog aus dem Dorf, in dem er seine idyllische Kindheit verbracht hatte. Nadau wurde feindselig und zog sich zurück –  der ehemalige Musterschüler scheiterte am Abitur. Er ging nach Paris und  besuchte eine Theaterschule, nebenbei arbeitete er als Hausmeister. Das Zusammentreffen 1984 mit dem Künstler Chomo, der als Einsiedler im Wald von Fontainebleau lebt, war für Nadau das einschneidende Erlebnis für seinen weiteren Lebensweg. Er zieht mit seiner Frau und seinem Kind nach Morillon (Haute-Savoie) in die französischen Alpen und beginnt damit, kleinformatige Zeichnungen mit Tusche zu fertigen. Im Laufe der Zeit werden seine fantastischen Kompositionen immer größer und können inzwischen bis zu zehn Meter Länge erreichen. Nadaus Werke sind in der Collection de l´Art Brut und im Museum Charlotte Zander vertreten.





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