Karl Burkhard - Artbrut-Sammlung

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Karl Burkhard


Karl Burkhard (1927-2001) wurde mit körperlicher und geistiger Behinderung geboren. Er lebte in Iserlohn bei seinen Eltern und wurde nach deren Tod als Sechzigjähriger in eine Klinik für Psychiatrie aufgenommen. Die zeichnerische Qualität seiner Arbeiten lassen auf eine lange und intensive künstlerische Beschäftigung schließen, erhalten sind jedoch nur Arbeiten ab 1992, dem Beginn seiner Förderung durch die „Soester-Kunst-Praxis". Viele seiner Zeichnungen sind stark zerknittert. Das liegt daran, dass er die Bilder zwischen Matratze und Lattenrost verstecken musste, damit sie nicht von Pflegern in den Müll geworfen wurden. Seine Zeichnungen variieren fremdartige Tiere, Landkarten, Architekturen und Technik. Diese Motive thematisieren dabei seine Befindlichkeit und die dualistische Auseinandersetzung mit seinem Schicksal und der Umwelt: Freund oder Feind, Sicherheit oder Gefahr, Hilfe oder Zerstörung.





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